Aktuelles aus
der Kirchen-
gemeinde
Bebenhausen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die evangelische Kirchengemeinde Bebenhausen lädt Sie herzlich zum Gottesdienst in die Klosterkirche Bebenhausen ein. Der Gottesdienst beginnt um   11 Uhr im Rathaus Bebenhausen. Näheres entnehmen Sie bitte den nebenstehenden Gottesdienst-
hinweisen.
Bitte benutzen Sie den ausgeschilderten Parkplatz an der L 1208.

Der monatlich erscheinende Gemeindebrief weist Sie auf die Angebote der Kirchengemeinden Bebenhausen und Lustnau hin und informiert über die Arbeit des Kirchengemeinderats.

Den aktuellen Gemeindebrief können Sie sich durch anklicken des obenstehenden Titelbildes anzeigen lassen. Im Terminkalender erfahren Sie die Termine des aktuellen Monats für die Kirchengemeinden Bebenhausen und Lustnau.

Das Archiv hält ältere Ausgaben des Gemeindebriefs für Sie bereit. Besondere Artikel aus den Gemeindebriefen der vergangenen Jahre runden das Angebot ab.


Wir wünschen Ihnen friedvolle Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr.

We wish you a peaceful Christmas and a blessed New Year.
Nous vous souhaitons de Noël paisible et une nouvelle année bénie.
Σας ευχόμαστε ειρηνική Χριστούγεννα και μια ευλογημένη Νέο Έτος.
Vi önskar dig fridfull jul och ett välsignat nytt år.
Le deseamos pacífica Navidad y un próspero Año Nuevo.
Желаем вам мирного Рождества и благословенного Нового года.
Życzymy spokojnej Bożego Narodzenia i błogosławionego Nowego Roku.

 


 

Unser Angebot im Dezember 2017 und Januar 2018

 


Gottesdienste und Feiern an den Festtagen
Eine Zusammenfassung 

 Informieren Sie sich hier über die Gottesdienste und Feiern an den Festtagen.



Jahresrückblick 2017

„Reformation – endlich!“ titelte der Gemeindebrief im Oktober: Endlich soweit? Endlich vorbei? Es kommt auf die Betrachtungsweise an! Soviel ist sicher: Entziehen konnte sich dem Thema niemand. Der Playmobil-Luther im Kinderzimmer, die Luther-Brotbackmischung in der Backstube, die Luther-Rose am Revers, Diskussionen um Luther-Texte oder Luther-Choräle im Konzert – das Thema Reformation war und ist allgegenwärtig in diesem nun zu Ende gehenden Jahr. Und doch bestimmte nicht nur das Jubiläum das Gemeindeleben. Ein Blick zurück:

Januar
Ökumenisch starten die Christen in Lustnau und Bebenhausen ins neue Jahr und feiern am 1. Januar gemeinsam den Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt die Jahreslosung steht: „Ich schenke euch ein neu­es Herz und lege einen neuen Geist in euch“. Beim Ausflug der Kinderkirche ins Reutlinger Planetari­um verwehren dichte Wolken zwar den Blick auf die Sterne, in den Mond schauen müssen die Kinder trotz­dem nicht; ab diesem Monat dürfen sie zusammen mit den Erwachsenen den Gottesdienst in der Kirche beginnen. In der Martinskirche wird wieder umge­räumt für die Vesperkirche, und die Konfirmandin­nen und Konfirmanden lassen die Köpfe rauchen bei der Suche nach dem Sinn des Abendmahls oder nach einem passenden Denkspruch.

Februar
Ein „neuer Geist“ zieht im Februar ins Gemeinde­haus ein, als sich zehn Jungs und Mädels zum ersten Pfadfinder-Gruppentreffen versammeln, und mit dem Thema Abendmahl beschäftigen sich auch die Kir­chengemeinderätinnen und -räte auf ihrer Wochenend-Tagung in Birkach.

März
Bienenfleißig zeigt sich das Umweltteam im März: Erst trommelt es 30 ambitionierte Helferinnen und Helfer zum Frühlingsputz in Lustnau zusammen und dann lockt es etwa 100 Interessierte zum Vortrag über Wildbienen ins Gemeindehaus. Nicht minder eifrig sind die rund 60 Kinder bei den Kinderbibeltagen bei der Sache. Sie malen, kleben, knüpfen und hören, dass sie alle, wie Jonathan und David, auf einen ganz dicken Freund zählen können – auf Gott. Im Gemeindehaus beginnt der auf fünf Abende angelegte Gesprächskreis über das Johannes-Evangelium, und beim Weltgebetstagsgottesdienst gehen die Teilnehmenden der Frage von philippinischen Frauen „Was ist fair?“ nach.

April
Im April stehen bei den Passionsandachten in der Kar­woche Bilder von Lucas Cranach im Mittelpunkt, und am Ostermontag ist in der Klosterkirche zum letzten Mal vor der Ausreinigung die Orgel zu hören. Ein (neues) Herz nehmen sich ein paar wenige Männer und lassen sich zum ersten Männervesper einladen, und mit Denis Kurdryavcev musiziert erstmals ein belarussischer Künstler im Gemeindehaus.

Mai
Auf den Spuren des Reformators Johannes Brenz sind im Mai 48 ehrenamtlich Engagierte aus beiden Gemeinden beim Mitarbeiter-Ausflug nach Schwä­bisch Hall und zum Kloster Großcomburg unterwegs, und im Gemeindesaal von St. Petrus wird augenzwin­kernd über typisch Evangelisches und typisch Katho­lisches diskutiert. Die Konfirmandinnen und Konfir­manden erleben mit ihren Familien einen festlichen Konfirmationsgottesdienst und bekommen im Jahr des Reformationsjubiläums eine Lutherrose als Wegbe­gleiter.

Juni
Im Juni ist die Freude groß in der Klosterkirche, als am Pfingstsonntag erstmals nach der Ausreinigung wieder alle Register der Österle-Orgel gezogen wer­den können, und im Pfarramtsbüro übernimmt Gaby Necke-Schmidt als Nachfolgerin von Christel Härle die Arbeit im Pfarrbüro.

Juli
Die schöne Lau bekommen die Mitglieder des Kran-kenpflegefördervereins auf ihrem Ausflug nach Blaubeuren im Juli zwar nicht zu sehen, dafür aber Bären und andere Tiere im Steiff-Museum in Giengen. „Herz ist Trumpf“ lautet in Anlehnung an die Jahreslosung das Motto beim Konfi-Camp im Spatzennest, und viel Herz(blut) ist auch dabei beim Benefizkonzert in der Evang. Kirche für die Schule Fe y Alegría in Villa El Salvador sowie bei Orgelbauer Andreas Schmutz, der in der Klosterkirche über seine Arbeit zur Klangverbesserung der Orgel referiert.

August und September
Im August werden 31 Superhelden aus Lustnau am Hammerschmiedesee gesichtet, wie sie, nomen est omen, heldenhaft gegen Hitze, Regen, Mücken und knifflige Aufgaben ankämpfen und im September wird mit einem feierlichen Gottesdienst eine Ausstellung zur Reformation im Kloster Bebenhausen eröffnet.

Oktober
Im Oktober erfreut die Kinderkirche an Erntedank mit einem Anspiel die Gottesdienstbesucher in Bebenhausen, und in Lustnau feiern viele „lebendige Steine“ ein fröhliches Gemeindefest. Den Fragen des Lebens auf die Spur kommen wollen die Teilnehmenden des Glaubens- und Bibelkurses, der bis Mai nächsten Jah­res dauert und sich am Kirchenjahr orientiert. Dass „Glaube befreit“ erfahren die Kinder beim Kinderbibeltag und erleben, wie Katharina von Bora und ihre Mitstreiterinnen aus dem Kloster fliehen. Am Refor­mationstag feiern beide Gemeinden im Gedenken an Luthers Thesenanschlag vor 500 Jahren einen feierli­chen Abendmahlsgottesdienst.

November
Bei der Bibellesenacht im November lassen sich die Besuchenden auf einen Streifzug durch das Kirchen­jahr mitnehmen mit Texten aus Luthers Bibelüber­setzung, mit Liedern und Musik von Luther, nur das Brot, das gereicht wird, kommt von Opa Heiner.

Dezember
Im Dezember freut sich die Gemeinde auf die Festtagsgottesdienste an Weihnachten und Silvester und die Kinderkirch-Kinder fiebern schon den Krippenspielen entgegen.      
Birgit Epple


 

Aus dem Kirchengemeinderat
Der Kirchengemeinderat Bebenhausen hat in seiner öffentlichen Sitzung am 24. Oktober unter anderem

  • einen Bericht gehört vom Ortstermin in der Klos­terkirche mit dem Glockensachverständigen der Landeskirche und einem renommierten Glocken-fachbetrieb. Bei dem Termin ging es um die Ein­richtung einer elektrischen Läutemöglichkeit für die Glocken der Klosterkirche. Nachdem die Zahl von Personen im Ort, die das Handläuten unserer Glocken übernehmen können, immer kleiner wird, hat der Kirchengemeinderat nach einer Lösung gesucht, die Handgeläut und elektrisches Geläut mit­einander vereinbaren lässt. Es ist nunmehr geplant, im kommenden Jahr zwei Glocken – darunter die größte und schwerste – auf elektrischen Antrieb umzustellen und die beiden anderen als Handgeläut zu belassen. Vor allem die Vaterunser-Glocke, die auch beim Vesperläuten zum Einsatz kommt, wird nach wie vor von Hand zu läuten sein;
  • das „Opfer für die Weltmission“ 2018 wie in den vergangenen Jahren für die Arbeit des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission, Tübingen, bestimmt, und zwar für eine zuverlässige Medikamentenver­sorgung weltweit und den Aufbau einer Kranken­versicherung im Kongo;
  • festgestellt, dass an Heiligabend noch Hilfe bei der Bestuhlung der Klosterkirche gebraucht wird: Der Kirchengemeinderat freut sich, wenn am 24. Dezember ab 15 Uhr Bebenhäuser bereit sind, in der Kirche die nötigen zusätzlichen Stühle auf­zustellen.

Hannelore Jahr



Brot für die Welt

Ohne Wasser gibt es kein Leben und kein Wachstum. Kaum vorstellbar, dass fast 700 Millionen Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

In vielen Städten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sind Arme von der städ­tischen Versorgung abgeschnitten. Noch schlimmer ist die Situation auf dem Land: Wasser muss oft von weit entfernten Quellen geholt werden. Frauen und Mäd­chen müssen das kostbare Gut häufig kilometer­weit schleppen – Liter für Liter – vor der Schule oder statt Schule. Und dabei handelt es sich noch nicht einmal unbedingt um trinkbares Wasser. Aber wer keine Wahl hat, trinkt auch verunreinig­tes Wasser, nutzt es zur Essenszubereitung und zur Hygiene. Mehrere Millionen Kinder und Erwachse­ne sterben jährlich an den Folgen von verseuchtem Wasser und an den Folgen nicht vorhandener Toilet­ten. Jeder Dritte lebt ohne sanitäre Einrichtungen. Wenn der Regen infolge des Klimawandels immer häufiger ausbleibt, wenn Konflikte die Wasserver­sorgung verhindern, bekommen auch Ackerböden und Vieh nicht mehr ausreichend Wasser. Tiere ster­ben, Ernten fallen dürftig aus und Hunger ist die Folge. Ernährung und Entwicklung hängen an einer ausreichenden Wasserversorgung.

Wenn Christen rund um den Erdball um das täglich’ Brot beten, dann gehört das Wasser dazu. So hat Martin Luther diese Vaterun­ser-Bitte ausgelegt. Aber Wasser ist eine Gabe Gottes an alle Menschen – nicht nur an einige. Alle sollen mit dem Beten des 23. Psalms darauf vertrauen dürfen: „Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“

Deshalb unterstützt Brot für die Welt mit seinen Partnerorganisationen rund um die Welt Menschen beim Bau von Brunnen, Leitungssyste­men, Wasserspeichern – ja, auch von Toiletten und klärt über Hygiene auf. So baut zum Beispiel der Entwicklungsdienst der anglikanischen Kirche in Kenia mit Geldern von Brot für die Welt Regenwas­serspeicher mit der Bevölkerung. Dadurch können die Menschen am Mount Kenya nicht nur Hausgär­ten, sondern auch Getreide anbauen.

„Wasser für alle!“ lautet das Motto der 59. Aktion von Brot für die Welt. Unterstützen Sie die Aktion mit Ihrer Spende und Ihrem Gebet! Tragen auch Sie dazu bei, armen Familien zu ihrem täglich’ Wasser neben dem Brot zu verhelfen!

Dem Gemeindebrief liegen Informationsblätter und Überweisungsträger bei.

Quelle: Brot für die Welt


 Danke für den Gemeindebeitrag

In Lustnau und Bebenhausen waren die Gemeinde­glieder darum gebeten worden, einen freiwilligen Gemeindebeitrag zu entrichten, mit dem Projekte der Kirchengemeinden unterstützt werden, die nicht allein aus den Geldern der Kirchensteuer finanziert werden können.

In Bebenhausen wurde der Gemeindebeitrag für zwei Projekte erbeten: zum einen für bauliche Maß­nahmen am Glockenstuhl zur Sicherstellung des Geläuts in zukünftigen Jahren bei gleichzeitiger Bei-

behaltung des Handgeläuts und zum anderen für die Allgemeine Gemeindearbeit. Bis Mitte November sind für die Baumaßnahmen und für die Allgemeine Gemeindearbeit insgesamt 1.760 € eingegangen.

In Lustnau wurde der Gemeindebeitrag für die Orgelrücklage, die Jugendarbeit und für die Allge­meinen Aufgaben erbeten. Mit dem Gemeindebei­trag kam eine Summe von 9.750 € zusammen. Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

 


Kinderbibeltag

Am 28. Oktober nahmen fast 40 Kinder an dem Kinderbibeltag zum Thema „Glaube befreit – Katharina von Bora“ teil. Am Vormittag gab es ein Theater­stück. Es ging um Katharinas Kindheit und ihre Zeit im Kloster. Puh, ganz schön streng war es damals im Kloster! Katharina konnte nur wenig schlafen, es gab kaum etwas zu essen, die Mädchen durften sich nicht berühren, also sich zum Beispiel auch nicht umarmen, und sie mussten viel arbeiten. Allerdings lernte Katharina auch lesen, schreiben und rech­nen und sie las heimlich die Schriften von Martin Luther. Das war sehr gefährlich! Aber die Schriften von Martin Luther waren für Katharina von Bora eine Befreiung! Sie verstand, dass sie auch außer­halb des Klosters ein Leben führen könnte, das Gott gefällt, und so wuchs in Katharina der Wunsch, aus dem Kloster zu fliehen.

Am Vormittag haben die Kinder zunächst schöne Kreuze zum Umhängen gebastelt, so, wie Mönche und Nonnen sie trugen – und natürlich gespielt und über die Geschichte gesprochen.


Dann ging es los zum alten Sportplatz nach Bebenhausen, wo ein Feuer, Würstchen und Stockbrot auf die Teilnehmenden wartete. Danach gelangten die Kinder durch ein magisches Tor in die Zeit des Mittelalters und wurden zu Nonnen und Mönchen des Klosters Bebenhausen. Als Nonnen und Mönche übten sie sich in Kräuterkunde, schmuggelten heim­lich die Botschaften von Martin Luther – und woll­ten wie Katharina von Bora fliehen! Dazu mussten sie aber erst Goldmünzen suchen, die geheime Bot­schaft des Helfers Leonard Koppe entschlüsseln und die Wachen überlisten. Gott sei Dank gelang allen – wie auch Katharina von Bora – die Flucht! Und auch in der heutigen Zeit sind alle wieder gut ange­kommen.

Ein „Vergelt`s Gott“ allen Mitarbeitenden, die diesen Kinderbibeltag möglich und bunt gemacht haben.
Birgit Weinberger


 Vesperkirche

Die Vesperkirche 2018 beginnt in der Martinskirche mit einem Got­tesdienst am 28. Januar um 10 Uhr und dauert bis zum 24. Februar. Sie ist täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr geöffnet, die Essensausgabe ist von 11.45 bis 14 Uhr. Besuchen Sie die Vesperkirche und lassen Sie sich einladen zu Begegnung, Gemein­schaft, einer warmen Mahlzeit, Kaffee und Kuchen. Wenn Sie lieber aktiv mitwirken wollen, rufen Sie ab 9. Dezember bei Anke Becker (93 04 12) an oder schauen Sie bei vesperkirche-tuebingen.elk-wue.de

nach, dort finden Sie alle Informationen, auch zu Ausstellungen und Benefiz-Veranstaltungen.

Die Kuchentheke bei der Vesperkirche ist immer sehr beliebt und wird von den verschiedenen Tübin­ger Gemeinden bestückt.

Lustnauer Backtag ist Dienstag, 6. Februar. An die­sem Tag kommen die Kuchen aus den Lustnauer Kirchengemeinden. Ab 8.30 Uhr können die Kuchen in der Vesperkirche direkt abgegeben werden. Die Organisatoren der Vesperkirche freuen sich auf Ihr Kommen, als Gast, Helfer oder Bäcker.


Detektiv Peifle
Was ist Glück? Das Streben nach Glück ist ein altes Thema der Menschen: Auf unterschiedlichste Weise versuchen sie ihr Glück. Ob in der Lie­be, im Spiel oder im Beruf, bei Reisen oder durch Genuss. Das Glück wird leidenschaft­lich verfolgt. Doch versucht man ihm nachzu­jagen, flieht es ganz schnell. Glück hat viele Gesichter. Mit Hilfe von Detektiv Pfeife fol­gen die Kinderbibeltage der Glücksspur, wie sie in der Bibel gelegt ist.

Für diese Suche braucht es viele helfende Hände. Wer hilft bei Kinderbibeltagen? Haben Sie Zeit und Freude daran, innerhalb eines überschaubaren Zeit­raumes mit Kindern zu arbeiten? Dann sind die Kinderbibeltage das Richtige für Sie. Sie sind hiermit herzlich zum Mitmachen bei den Kinderbibeltagen 2018 eingeladen. Vom 16. bis 18. März treffen sich Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren am Frei­tag von 15 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 17 Uhr im Gemeindehaus. Nach einem Auftakt mit viel Singen und einem Anspiel gehen die Kinder, nach Alter getrennt, in Kleingruppen, in denen das Thema spielerisch und kreativ aufgenommen und vertieft wird. Am Sonntag, 18. März wird zum Abschluss ein Familien­gottesdienst gefeiert. Der Termin des ersten Vorbereitungstreffens ist am 15. Januar um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Die Aufgabe der Mitarbeitenden ist vor allem die Betreuung der Kin­der in den Kleingruppen.

Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bitte bei Pfarrer Stephan Glaser (Tel. 8 18 40; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Diakonin Birgit Weinberger (Tel. 0 70 72/2 08 90 83; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 


TAPs gegen Kinderarmut

Das Projekt TAPs (Tübinger AnsprechPartnerInnen für Kinderarmut und Kinderchancen) wurde von einer Arbeitsgruppe des „Runden Tisch Kinderar­mut“ der Stadt Tübingen entwickelt. Diese Arbeitsgruppe reagierte auf die Erkenntnis, dass nur wenige der vom Thema Armut bedrohten oder betroffenen Familien in Tübingen die Hilfen und

Angebote kennen. Sie erleben den Zugang als schwierig. Die TAPs sind ein Netzwerk haupt- und ehrenamtlicher Ansprechpersonen in der Stadt Tübingen. Sie kennen die wichtigsten Hilfen für Familien mit geringem Einkommen und können diese Informationen an Betroffene weitergeben. Bei Bedarf werden die Familien auch an eine Beratungs­stelle weiterverwiesen.

Denn Kinderarmut betrifft auch in Tübingen zahl­reiche Familien. Dies hat die Studie „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinder­armut“ bestätigt. Sie wurde 2014 vom Bündnis für Familie Tübingen in Auftrag gegeben. In Tübingen gibt es zwar viele Hilfen und Angebote für diese Zielgruppe, sie sind jedoch oft nicht ausreichend bekannt. Zahl    reiche soziale Organisationen und Institutionen wie Kitas und Schulen, Vereine und Kirchengemein­den, Stadtteiltreffs, Jugendhäuser und Behörden sind inzwischen TAP – und damit ohne viel Auf­wand für Betroffene zu erreichen, wenn sie sowieso bei diesen Stellen etwas zu erledigen haben.

TAPs ist in der Regel auch von Montag bis Don­nerstag vor- und nachmittags und Freitag vormit­tags erreichbar beim
Diakonischen Werk Tübingen,
Hechinger Straße 13,
72072 Tübingen
Tel. 93 04 43

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 



Am 2. und 3. Februar wird in Lustnau die Kleidersammlung für Bethel durchgeführt. Säcke mit Kleidern und (paarweise gebün­delten) Schuhen können am Gemeindehauseingang unter den Arkaden, Neuhaldenstraße 10, abgestellt werden (nicht an den Pfarrhäusern oder deren Gara­gen!). Kleidersäcke liegen im Vorraum der Kirche und im Gemeindehaus bereit. Nur gut erhaltene Kleidungsstücke sind für Bethel eine echte Hilfe. Deshalb die dringende Bitte: vor der Spende die Kleidung ernsthaft auf ihre Qualität prüfen! Nur was man selber noch gerne tragen würde, hilft wirklich

 


Altar
Der Mömpelgarder Altar zeigt auf drei Flügelpaaren 157 Darstellungen mit Zitaten aus Luthers Bibel­übersetzungen des Neuen Testaments. Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums hat die evange­lische Kirchengemeinde Herrenberg einen Nach­bau des Altars anfertigen lassen. Noch bis zum 10. Dezember wird diese Kopie im Rahmen der Aus­stellung „Freiheit – Wahrheit – Evangelium“ in der Klosterkirche gezeigt. Im Gegensatz zum Original, das seit 2013 in Wien zu sehen ist, darf der Nachbau berührt und „durchgeblättert“ werden.

Der Altar wurde von Graf Georg I. von Württemberg-Mömpelgard, seit 1531 Mitglied des Schmal-kaldischen Bundes, bei Heinrich Füllmaurer aus Herrenberg in Auftrag gegeben. Unterstützt wurde Füllmaurer vom Stuttgarter Hofprediger Kaspar Gräter. Gemeinsam schufen die Männer ein drei Meter breites und knapp zwei Meter hohes Kunst­werk mit 157 Bildern und drei Altarflügeln auf jeder Seite, die wie ein Buch gelesen werden können. Die Altarbilder veranschaulichen das Leben und Wirken  Jesu auf Basis der Lutherschen Bibelübersetzung von 1522. Jede Abbildung ist mit einem passenden Bibelvers versehen.




Zehn Ausgaben pro Jahr hat der Gemeindebrief für Lustnau und Bebenhausen. Das Redaktionsteam (Birgit Epple, Christine Eß, Stephan Glaser, Han­nelore Gocht, Manfred Harm, Ruth Reinhardt und Gabi Stöcker) versucht, zeitnah und ansprechend über das Gemeindeleben in Lustnau und Bebenhausen zu berichten. Neben dem Redaktionsteam gibt es zahlreiche „freie Mitarbeiter“, die Ankündigun­gen und Berichte zu Gemeindeveranstaltungen oder Artikel zu ausgewählten Themen für den Gemein­debrief schreiben. Schließlich bringt der Gemein­dedienst mit seinen Mitarbeitenden die Briefe zu

Beginn des Monats in alle Häuser. Ihnen allen sei an dieser Stelle für ihre ehrenamtliche Arbeit herzlich gedankt.

Für das Redaktionsteam bedeutet eine Gemeindebriefausgabe: ein erstes Redaktionstreffen, bei dem die Inhalte des Gemeindebriefs festgelegt werden, und ein zweites Redaktionstreffen, bei dem die Vorerfassung der Ausgabe durchgesehen und korrigiert wird. Dazwischen müssen die eingehenden Artikel gesammelt, vorkorrigiert und in die vorläufige Form gebracht werden. Das ist viel Arbeit, macht im Team aber auch großen Spaß, und: Man ist immer nahe dran am Geschehen.

Das Redaktionsteam sucht dringend frische Kräfte, damit sich die Arbeit auf mehreren Schultern ver­teilt. Wenn Sie sich also auch im Redaktionsteam engagieren wollen, sei es beim Verfassen von Arti­keln, beim Layout oder bei der Korrektur, sind Sie herzlich dazu eingeladen.          

 


Freiheit – Wahrheit – Evangelium – Reformation in Württemberg
Ausstellung im Kloster Bebenhausen vom 15.09.2017 bis 19.01.2018

Zum Reformationsjubiläum 2017 präsentiert das Landesarchiv Baden-Württemberg eine breit ange­legte kulturhistorische Ausstellung zur Reformation in Württemberg. Diese wird zeitgleich in Stuttgart sowie in Kooperation mit den Staatlichen Schlös­sern und Gärten Baden-Württembergs in den Klös­tern Maulbronn, Bebenhausen und Alpirsbach zu sehen sein. In Bebenhausen ist die Ausstellung vom 15. September 2017 bis zum 19. Januar 2018 zu Gast.

An jedem der Ausstellungsorte werden unterschied­liche Inhalte und Schwerpunkte vorgestellt. Damit soll ein ganzheitlicher Blick aus verschiedenen Per­spektiven auf die Anfangsjahre der Reformation in Württemberg eröffnet werden. Das Kloster Beben-hausen gewährt einen intensiven Einblick in das geistliche Leben und die Veränderungen der Glau­benswelt durch die Reformation.

Bis 1534 konnte Abt Johann von Fridingen seinen Konvent zusammenhalten – und damit treu zum katholischen Glauben stehen. Nach seinem Tod 1534 zerfiel der Konvent jedoch in zwei Lager: die „alten“ und die „neuen“ Christen. Von dieser Spal­tung zeugen noch heute erhaltene Listen aus dem Kloster. Endgültig als Kloster aufgelöst wurde Bebenhausen 1556 durch die Klosterordnung von Herzog Christoph von Württemberg. Damit wurde Bebenhausen ebenfalls zur protestantischen Klos­terschule.

Von Bebenhausen ist ein großer Bestand an Schrift­stücken sowie Reliquien und liturgischem Gerät vorhanden. So werden zum Beispiel Gebetbücher aus dem einstigen Klosterbesitz und eine Bebenhäuser Reliquie, ein Sebastianspfeil, der vom evangelischen Abt Johannes Stecher nach Hirrlingen verkauft wurde, erstmals wieder im Klos­ter Bebenhausen gezeigt. Ein Abendmahlskelch von 1650 und die dazugehörige Patene, die beide bis heute bei Abendmahlsfeiern in Bebenhausen genutzt werden, werden von der Kirchengemeinde als Ausstellungsstücke zu sehen sein. Vom 27. Okto­ber bis 10. Dezember kann zudem ein Nachbau des berühmten Mömpelgarder Altars in Bebenhausen besichtigt werden. Er gilt als bilderreichster Altar der deutschen Kunst und als herausragendes Bei­spiel reformatorischer Bildkultur.

Originale Schrift- und Bildzeugnisse, künstlerische Artefakte und dreidimensionale Objekte können durch die Kooperation mit zahlreichen Partnern, aber auch aus dem eigenen spektakulären Bestand des Landesarchivs an allen Orten der Ausstel­lung gezeigt werden. Durch die Unterstützung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellen­de Kunst Stuttgart wird die Ausstellung an jedem Standort zudem multimedial gestaltet, mit virtuellen Präsentationen, Hörstationen und interaktiven Pro­grammen. So wird Geschichte erlebbar.

www.kloster-bebenhausen.de/


Glaubens- und Bibelkurs „Lebensspur“
Nicht nur die Welt um uns ist schwer verständlich und komplex geworden. Auch in Glaubensfragen sind sich viele Menschen unsicher. Vielleicht sind auch Sie auf der Suche nach Antworten?

  • „Manchmal frage ich mich: Wozu bin ich eigent­lich da? Was hat das alles für einen Sinn?“
  • „Nach allem, was ich erlebt habe, kann ich ein­fach nicht mehr glauben.“
  • „Mit der Kirche tue ich mich schwer, aber mit dem Thema Gott bin ich noch nicht fertig.“
  • „Ich halte mich zwar für einen Christen, suche aber einen neuen Zugang zum Glauben.“
  • „Ich möchte mir noch einmal neu der Grundlage meines Glaubens bewusst werden.“
  • „Ich interessiere mich für Glaubensfragen und möchte mit anderen darüber ins Gespräch kommen.“ 


Wenn Sie sich in einem dieser Sätze wiederfinden oder einfach so Interesse haben, sind Sie herzlich eingeladen zum Glaubens- und Bibelkurs „Lebens­spur“. Einmal im Monat, immer donnerstags von 19 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus.

Lebensspur, bedeutet: 

Lernen und Lachen; mehr erfahren über den christlichen Glauben und Lebensfreude dabei haben. 

 Essen – Pizza und Pasta gibt es nicht, jedes Mal aber ein gemeinsames, leichtes Abende­ssen. 

 Begegnen, reden und Hilfe finden; Klein­gruppen geben Gelegenheit, über die Themen und aktuelle Fragen ins Gespräch zu kom­men. 

 Es gibt keine unpassenden und auch keine dummen Fragen. 

 Neue Erfahrungen im Glauben in einer überschaubaren Gruppe. 

Der Kurs geht anhand eines Heftes verschie­denen Stationen unseres Lebens entlang und orientiert sich am Kirchenjahr. Er führt in die Botschaft der Bibel ein und ermutigt, Erfah­rungen mit dem Glauben zu machen. Die ein­zelnen Stationen sind: Geburt, Taufe, Kon­firmation, Hochzeit, Karfreitag und Ostern, Pfingsten, Sterben und ewiges Leben.

Und so sollen die Abende ablaufen:

19.00 h Beginn, Ankommen und Essen

19.30 h Überleitung zum Thema des Abends und gemeinsames Singen

19.45 h Thematischer Teil mit Impuls

20.30 h Pause

20.40 h Gesprächsgruppen, um sich miteinander auszutauschen

21.25 h Abschlusslied und Segen 

Der Kurs ist kostenlos. Das Kursheft kostet 6 €. Die Teilnahme an möglichst allen Terminen wird empfohlen, ist aber nicht zwingend notwendig. Die Zahl der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer ist begrenzt.

Folgende Termine sind geplant:

12. Oktober
16. November
14. Dezember
25. Januar
08. Februar
05. März
12. April
17. Mai

Leitung:
Pfarrer Manfred Harm.


Lebensräume aufspüren
Wir laden Sie ein, im Kloster Bebenhausen Lebensräume aufzuspüren.
Inmitten alter Gemäuer. Räume, in denen neu­es Licht auf das eige­ne Leben fällt.
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl von sechs Stationen ...
Jede Station steht bildhaft für Lebensfragen, die Sie sich und anderen Men­schen stellen können ...
Info_Lebensraeume

Jahreslosung 2017

Jahreslosung im Verlag am Birnbach
Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Kirchenjahr

Mit nachstehendem Link können Sie sich sehr anschaulich über den Verlauf des Kirchenjahres informieren.
https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/index.php#2016-5-0 
Die angegebenen Predigttexte können im Einzelfall von dem in diesem Gottesdienst in unserer Klosterkirche verwendeten Predigttext abweichen. Bitte informieren Sie sich in unseren aktuellen Gottesdiensthinweisen.
Wir sind bemüht, Ihnen den jeweilig aktuellen Predigttext anzubieten, können es aber aus organisatorischen Gründen nicht garantieren.

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