Aktuelles aus
der Kirchen-
gemeinde
Bebenhausen

 

 

 Die evangelische Kirchengemeinde Bebenhausen lädt Sie herzlich zum Gottesdienst in die Klosterkirche Bebenhausen ein. Der Gottesdienst beginnt um   11 Uhr im Rathaus Bebenhausen. Näheres entnehmen Sie bitte den nebenstehenden Gottesdienst-
hinweisen.
Bitte benutzen Sie den ausgeschilderten Parkplatz an der L 1208.

Der monatlich erscheinende Gemeindebrief weist Sie auf die Angebote der Kirchengemeinden Bebenhausen und Lustnau hin und informiert über die Arbeit des Kirchengemeinderats.

Den aktuellen Gemeindebrief können Sie sich durch anklicken des obenstehenden Titelbildes anzeigen lassen. Im Terminkalender erfahren Sie die Termine des aktuellen Monats für die Kirchengemeinden Bebenhausen und Lustnau.

Das Archiv hält ältere Ausgaben des Gemeindebriefs für Sie bereit. Besondere Artikel aus den Gemeindebriefen der vergangenen Jahre runden das Angebot ab.

 


 Sehr geehrte Besucher unserer Webseite

Die evangelische Kirchengemeinde Bebenhausen begrüßt Sie herzlich auf ihrer Internetseite. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Neben aktuellen Informationen wie die Gottesdiensthinweise möchten wir Ihnen unsere Kirchengemeinde und unsere Klosterkirche vorstellen. Es ist unser Bestreben, Ihnen diese Informationen umfassend und schön zu gestalten. So planen wir einen Schwerpunkt auf die bildliche Gestaltung zu legen.

Da wir bewusst auf ein Gästebuch verzichtet haben, bitten wir Sie auf diesem Wege, uns Ihre Eindrücke mitzuteilen. Wie wirkt die Webseite auf Sie, was sollen wir überdenken und ändern, welche Informationen vermissen Sie?
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung an die eigens dafür eingerichtete Email-adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die evangelische Kirchengemeinde Bebenhausen dankt Ihnen für Ihr Interesse und für die aufgewendete Zeit.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse für einen Besuch in unserem kleinen Klosterdorf geweckt haben. Eine der zahlreichen Veranstaltungen böte sich dafür an.


Unser Angebot im Oktober 2017


Lebensräume aufspüren
Wir laden Sie ein, im Kloster Bebenhausen Lebensräume aufzuspüren.
Inmitten alter Gemäuer. Räume, in denen neu­es Licht auf das eige­ne Leben fällt.
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl von sechs Stationen ...
Jede Station steht bildhaft für Lebensfragen, die Sie sich und anderen Men­schen stellen können ...
Info_Lebensraeume


Gottesdienste zum
Reformations-
jubiläum
am 31. Oktober 2017
Der 31. Oktober 1517 ist ja als der Tag des The­senanschlags das herausgehobene Datum der Refor­mation. Mit der Veröffentlichung der 95 Thesen in Wittenberg und ihrer, dank des Buchdrucks, raschen Verbreitung wurden Martin Luthers Einsichten und die Kritik an seiner Kirche sehr rasch und breit dis­kutiert.
Anlässlich der 500-Jahr-Feierlichkeiten ist einma­lig 2017 der 31. Oktober nicht nur kirchlicher, son­dern auch gesetzlicher Feiertag. Deshalb werden in allen evangelischen Kirchen, so auch in Lustnau und Bebenhausen, Abendmahlsgottesdienste zu den gewohnten Zeiten gefeiert. Im Mittelpunkt der Predigt wird ein für Martin Luther zentraler Text aus dem Römerbrief stehen.

 

 


Freiwilliger
Gemeinde-
beitrag

Wie jedes Jahr werden wieder alle Gemeindeglieder über 30 Jahre um einen freiwilligen Beitrag zur Unterstützung der Aufgaben in Bebenhausen gebeten, die mit den Mitteln der Kirchensteuer alleine nicht finanziert werden können. Der Kirchengemeinderat hat in diesem Jahr zwei Projekte benannt: zum einen die Unterstützung baulicher Maßnahmen zur Elektrifizierung des Glockenstuhls. Die Möglichkeit des in Bebenhausen vertrauten Handgeläuts soll dabei weiter erhalten bleiben; zum anderen die Allgemeine Gemeindearbeit.
Im Oktober geht allen Gemeindegliedern ein aus­führliches Schreiben zu.
Die Ergebnisse der letzten Jahre waren sehr erfreu­lich und schon jetzt sei allen Spendenwilligen herzlich gedankt.   


Chorprojekt zu
Advent und
Weihnachten
Wie jedes Jahr wird der Kirchenchor Bebenhausen die Gottesdienste am 1. Advent und an Heiligabend musikalisch gestalten. Geprobt wird mittwochs von 20 bis 21.30 Uhr im Rathaussaal in Bebenhausen. Auf dem Programm steht dreistimmige Chormusik von Dieter Golombek und anderen. Die erste Probe ist am 11. Oktober. Herzliche Einladung mitzusingen!

Anmeldung jeweils bei Judith Looney, Tel. 5 68 58 79, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Judith Looney


Hilfen des
Diakonischen Werks
Tübingen 
für
Menschen in Not

Das Diakonische Werk in Tübingen bietet Hilfen an für Menschen, die in Not geraten sind oder Unter­stützung brauchen.

Ein neu gestartetes Projekt heißt: „Wir wollen, dass Sie sehen können!“ Es wendet sich an Menschen mit geringem Einkommen, die beim Kauf einer Brille finanzielle Unterstützung brauchen.

Wie ist der Weg? Zunächst soll ein Kostenvoran­schlag beim Optiker eingeholt werden. Nach einer Beratung im Diakonischen Werk wird dann über die Bezuschussung entschieden. Wenden kann man sich direkt an: Diakonisches Werk, Hechinger Straße 13, 72072 Tübingen (Tel. 93 04-70; E-Mail: diakonie@ evk.tuebingen.org).

Ebenfalls in der Hechinger Straße 13 ist der Sitz der Schuldnerberatung Tübingen. Die Schuldnerberatung Tübingen berät Einwohner und Einwohnerin­nen des Landkreises und der Stadt Tübingen. Die Beratung ist kostenlos. Die Mitarbeitenden unterlie­gen der gesetzlichen Schweigepflicht. Jede und jeder kann in eine Situation geraten, in der ihr oder ihm die Schulden über den Kopf wachsen. Pfändungen, Arbeitsplatzverlust, Räumungsklagen, Briefe von Gläubigern können unbewältigbar erscheinen und zu Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit führen.

Die Schuldnerberatung bietet an, gemeinsam Wege aus der Überschuldung zu erarbeiten. Die Schuldnerberatung Tübingen ist eine Einrichtung des Landkreises Tübingen und des Vereins für Schuldnerberatung e.V.

Der Erstkontakt erfolgt telefonisch (Tel. 93 04-8 71, Montag bis Donnerstag von 9 bis 11 Uhr).

Im Jahr 2016 haben bei der Schuldnerberatung Tübingen 1.334 Personen/Familien um Rat gefragt. Insgesamt 531 Personen/Familien wurden bei der Schuldenregulierung begleitet.

Um mehr Menschen bei der Schuldenregulierung zu unterstützen und die Chance auf einen schulden­freien Neustart zu ermöglichen, haben die Evang. Landeskirche und das Diakonische Werk Würt­temberg im Rahmen des Reformationsjubiläums die Einrichtung loka­ler Entschuldungsfonds angeregt und ein Grund­kapital zur Verfügung gestellt. Aus diesem Entschuldungsfonds können zukünftig überschuldete Menschen aus dem Land­kreis Tübingen ohne Ansehen der Konfession zins­lose Darlehen zur Schuldenregulierung erhalten. Spenden für den Entschuldungsfonds sind will­kommen (Kirchenbezirk Tübingen, IBAN: DE56 6415 0020 0000 0120 36, Stichwort: Entschuldungs-fonds). Ansprechpartnerin ist Cornelia Weber, Geschäftsführerin Diakonisches Werk Tübingen (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 


Freiheit – Wahrheit – Evangelium – Reformation in Württemberg
Ausstellung im Kloster Bebenhausen vom 15.09.2017 bis 19.01.2018

Zum
Reformations-
jubiläum
2017 präsentiert das Landesarchiv Baden-Württemberg eine breit ange­legte kulturhistorische Ausstellung zur Reformation in Württemberg. Diese wird zeitgleich in Stuttgart sowie in Kooperation mit den Staatlichen Schlös­sern und Gärten Baden-Württembergs in den Klös­tern Maulbronn, Bebenhausen und Alpirsbach zu sehen sein. In Bebenhausen ist die Ausstellung vom 15. September 2017 bis zum 19. Januar 2018 zu Gast.

An jedem der Ausstellungsorte werden unterschied­liche Inhalte und Schwerpunkte vorgestellt. Damit soll ein ganzheitlicher Blick aus verschiedenen Per­spektiven auf die Anfangsjahre der Reformation in Württemberg eröffnet werden. Das Kloster Beben-hausen gewährt einen intensiven Einblick in das geistliche Leben und die Veränderungen der Glau­benswelt durch die Reformation.

Bis 1534 konnte Abt Johann von Fridingen seinen Konvent zusammenhalten – und damit treu zum katholischen Glauben stehen. Nach seinem Tod 1534 zerfiel der Konvent jedoch in zwei Lager: die „alten“ und die „neuen“ Christen. Von dieser Spal­tung zeugen noch heute erhaltene Listen aus dem Kloster. Endgültig als Kloster aufgelöst wurde Bebenhausen 1556 durch die Klosterordnung von Herzog Christoph von Württemberg. Damit wurde Bebenhausen ebenfalls zur protestantischen Klos­terschule.

Von Bebenhausen ist ein großer Bestand an Schrift­stücken sowie Reliquien und liturgischem Gerät vorhanden. So werden zum Beispiel Gebetbücher aus dem einstigen Klosterbesitz und eine Bebenhäuser Reliquie, ein Sebastianspfeil, der vom evangelischen Abt Johannes Stecher nach Hirrlingen verkauft wurde, erstmals wieder im Klos­ter Bebenhausen gezeigt. Ein Abendmahlskelch von 1650 und die dazugehörige Patene, die beide bis heute bei Abendmahlsfeiern in Bebenhausen genutzt werden, werden von der Kirchengemeinde als Ausstellungsstücke zu sehen sein. Vom 27. Okto­ber bis 10. Dezember kann zudem ein Nachbau des berühmten Mömpelgarder Altars in Bebenhausen besichtigt werden. Er gilt als bilderreichster Altar der deutschen Kunst und als herausragendes Bei­spiel reformatorischer Bildkultur.

Originale Schrift- und Bildzeugnisse, künstlerische Artefakte und dreidimensionale Objekte können durch die Kooperation mit zahlreichen Partnern, aber auch aus dem eigenen spektakulären Bestand des Landesarchivs an allen Orten der Ausstel­lung gezeigt werden. Durch die Unterstützung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellen­de Kunst Stuttgart wird die Ausstellung an jedem Standort zudem multimedial gestaltet, mit virtuellen Präsentationen, Hörstationen und interaktiven Pro­grammen. So wird Geschichte erlebbar.

www.kloster-bebenhausen.de/


Glaubens- und Bibelkurs „Lebensspur“
Nicht nur die Welt um uns ist schwer verständlich und komplex geworden. Auch in Glaubensfragen sind sich viele Menschen unsicher. Vielleicht sind auch Sie auf der Suche nach Antworten?

  • „Manchmal frage ich mich: Wozu bin ich eigent­lich da? Was hat das alles für einen Sinn?“
  • „Nach allem, was ich erlebt habe, kann ich ein­fach nicht mehr glauben.“
  • „Mit der Kirche tue ich mich schwer, aber mit dem Thema Gott bin ich noch nicht fertig.“
  • „Ich halte mich zwar für einen Christen, suche aber einen neuen Zugang zum Glauben.“
  • „Ich möchte mir noch einmal neu der Grundlage meines Glaubens bewusst werden.“
  • „Ich interessiere mich für Glaubensfragen und möchte mit anderen darüber ins Gespräch kommen.“ 


Wenn Sie sich in einem dieser Sätze wiederfinden oder einfach so Interesse haben, sind Sie herzlich eingeladen zum Glaubens- und Bibelkurs „Lebens­spur“. Einmal im Monat, immer donnerstags von 19 bis 21.30 Uhr im Gemeindehaus.

Lebensspur, bedeutet: 

Lernen und Lachen; mehr erfahren über den christlichen Glauben und Lebensfreude dabei haben. 

 Essen – Pizza und Pasta gibt es nicht, jedes Mal aber ein gemeinsames, leichtes Abende­ssen. 

 Begegnen, reden und Hilfe finden; Klein­gruppen geben Gelegenheit, über die Themen und aktuelle Fragen ins Gespräch zu kom­men. 

 Es gibt keine unpassenden und auch keine dummen Fragen. 

 Neue Erfahrungen im Glauben in einer überschaubaren Gruppe. 

Der Kurs geht anhand eines Heftes verschie­denen Stationen unseres Lebens entlang und orientiert sich am Kirchenjahr. Er führt in die Botschaft der Bibel ein und ermutigt, Erfah­rungen mit dem Glauben zu machen. Die ein­zelnen Stationen sind: Geburt, Taufe, Kon­firmation, Hochzeit, Karfreitag und Ostern, Pfingsten, Sterben und ewiges Leben.

Und so sollen die Abende ablaufen:

19.00 h Beginn, Ankommen und Essen

19.30 h Überleitung zum Thema des Abends und gemeinsames Singen

19.45 h Thematischer Teil mit Impuls

20.30 h Pause

20.40 h Gesprächsgruppen, um sich miteinander auszutauschen

21.25 h Abschlusslied und Segen 

Der Kurs ist kostenlos. Das Kursheft kostet 6 €. Die Teilnahme an möglichst allen Terminen wird empfohlen, ist aber nicht zwingend notwendig. Die Zahl der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer ist begrenzt.

Folgende Termine sind geplant:

12. Oktober
16. November
14. Dezember
25. Januar
08. Februar
05. März
12. April
17. Mai

Leitung:
Pfarrer Manfred Harm.

Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens 4. Oktober im Kirchengemeindebüro oder im Pfarramt Nord.


Zu schade für die Mülltonne
Footsharing in Lustnau

Können Sie sich vorstellen, was für ein dummes Gesicht ich gemacht habe, als meine Schwiegertoch­ter mir vorschlug, bei uns im Laden einen Fairteiler einzurichten? „Einen ‚was‘ willst du einrichten?“ Ich war verwirrt. „Einen Fairteiler! Damit können wir uns bei Foodsharing einbringen.“ Meine Schwiegertochter war angesichts der Unwissenheit ihrer Schwiegermut­ter leicht ungehalten: „Du redest doch immer davon, dass man früher nichts weggeworfen hat, dass man verbrauchte, was es gab, dass man auch alte Wecken noch aufbacken kann und dass es völlig unnötig ist, Paniermehl zu kaufen, weil man das aus alten Wecken sehr gut selbst herstellen kann.“

Ja, da musste ich zustimmen. Früher – immer, wenn ich in Anwesenheit meines Sohnes mit „früher“ anfange, sagt er zu mir: „Ja, ja, früher gab es auch noch Schwarz-Weiß-Fotos mit gewelltem Rand.“ Stimmt! Das nur mal so am Rande bemerkt. Früher wäre niemand auf die Idee gekommen, Essbares weg­zuwerfen: Gemüse, das nicht mehr so schön war, wurde zu Eintöpfen oder Suppen verkocht. Salat ist innen noch sehr gut, auch wenn die äußeren Blätter welk sind. Aus altem Brot, Brötchen und so weiter machte meine Großmutter einen herrli­chen Ofenschlupfer.

Ich schwelgte in Erinnerungen!

Was bitteschön hat der Ofenschlupfer meiner Oma mit Foodsharing zu tun, werden Sie jetzt – zu Recht – fragen. Foodsharing ist genau dasselbe wie das, was man früher gemacht hat: nämlich zu vermeiden, dass genießbare Lebensmittel auf dem Müll landen.

Die meisten von uns haben die eigene Vorratshaltung nach jahrelanger Haushaltsführung ganz gut im Griff, aber trotzdem wird noch jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, weggeworfen. Unglaublich, oder?

Neu ist aber vielleicht, dass Lebensmittelmärkte, Bäckereien und Wochenmarktbeschicker gewaltige Mengen an Lebensmitteln entsorgen (müssen), weil der Verbraucher – das sind  wir – jeden Tag Schönes und Frisches einkaufen möchte.

Damit man sich das besser vorstellen kann, hier ein paar Zahlen: Jedes Jahr landen 1,3 Milliarden Ton­nen Lebensmittel weltweit auf dem Müll! In Deutsch­land sind es bis zu 20 Millionen Lebensmittel jedes Jahr! Im Durchschnitt wirft jeder von uns pro Jahr 82 Kilogramm Lebensmittel weg! Foodsharing ver­sucht, wenigstens einen Teil dieser Lebensmittel zu retten. Dazu braucht es ehrenamtliche Foodsaver (= Lebensmittelretter). Das sind engagierte Menschen, die Lebensmittel bei den kooperierenden Lebensmit­telmärkten abholen, weiter verteilen und eben auch in die Fairteiler bringen.

In Tübingen kooperiert die Foodsharing-Gruppe unter anderem mit dem Marktladen, der Bäckerei Walker, dem nah&gut Schöck und sogar mit der Tübinger Tafel. Foodsharing steht also in keinster Weise in Kon­kurrenz zu den Tafeln oder ähnlichen Organisationen. Seit 2015 gibt es eine offizielle Kooperation zwischen den Tafeln und Foodsharing, bei der das gemeinsame Ziel, die immense Lebensmittelverschwendung zu stoppen, im Vordergrund steht. Einen Fairteiler gibt es jetzt bei uns in Lustnau im Blumenladen Hamm. Es ist eine Freude, wenn wir unsere Foodsharing-Regale mit Brot und Brötchen vom Vortag, knackigem Salat, dem höchstens außen ein paar Blätter fehlen, Radieschen oder Karot­ten – ohne Laub, aber trotzdem lecker – und vielem anderen fül­len können. Im Kühlschrank gibt es ganz oft Joghurt, ein, zwei Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber natürlich noch absolut in Ordnung. Es könnte noch viel mehr sein, wenn mehr Leute bereit wären, sich ehrenamtlich bei Foodsharing einzubrin­gen und ab und zu Lebensmittel abzuholen.

Aber auch, wenn jeder von uns noch genießbare Lebensmittel, die im eigenen Haushalt übrig bleiben – Tomaten aus dem Garten, der Joghurt, der zu viel gekauft wurde –, in den Fairteiler bringen würde.

Was mir ganz wichtig ist: Es geht nicht darum, dass man es sich vielleicht nicht leisten kann, Lebensmittel zu kaufen, es geht ganz allein darum, dass alle Lebensmittel es wert sind, verbraucht zu werden. Lebensmit­tel gehören nicht in den Müll!

Ob von Kooperationspartnern oder aus dem privaten Haushalt: in den Fairteiler damit. Ganz sicher finden sich Abnehmer dafür! Und natürlich selber Abneh­mer werden! Das ist etwas, was jeder Einzelne leis­ten kann. Machen wir es wie früher: mal wieder einen Ofenschlupfer aus altbackenem Brot!

Ihre Karin Hamm

Weitere Informationen unter: www.foodsharing.de
Dort erfahren Sie auch, wie man Foodsaver wird. Dann können Sie mit uns gemeinsam in Tübingen aktiv werden. Wir freuen uns immer über Unterstützung und engagierte Leute! Selbstverständlich können Sie sich auch bei uns im Laden, oder direkt bei Sarah Grau (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden, wenn Sie Fragen haben.


Letzte Geistliche Musik in der Klosterkirche
Am Sonntag, 15. Oktober entführt das auf die historisch informierte Aufführungspraxis spezialisierte Trio sein Publikum mit seinem neuen Konzertprogramm in die Welt der italienischen Barockmu­sik. Auf dem Programm stehen ausgewählte Sonaten für Flöte und Basso continuo von Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi (unter anderem Corellis berühmte „Folia“-Variationen) sowie Solowerke für das Violoncello (Ricercari von Domenico Gabrielli) und für das Cembalo (Sonaten von Dome-nico Scarlatti).

Julia Stocker, Andrea Fröhlich-Sum und Christoph Schanze haben ihre musikalische Ausbildung unter anderem an den Musikhochschulen in Trossingen und Zürich absolviert und konzertieren seit mehre­ren Jahren regelmäßig als Trio, vorwiegend im süddeutschen Raum. Ihre Konzerte zeichnen sich durch Esprit und absolute Präzision in der musikalischen Gestaltung aus – und nicht zuletzt durch ausgeprägte Spielfreude. Beginn ist wie immer mit dem Vesperläuten um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Judith Looney

 


Kamerun -
Partnerschafts-
sonntag
Am 15. Oktober stehen die Gottesdienste in Lustnau und Bebenhausen auch im Zeichen der Partner­schaft mit den kamerunischen Kirchenbezirken East Mungo South und West. Die Kollekte wird für die laufende Partnerschaftsarbeit und für gemeinsame Projekte verwendet: für einen Witwenfonds, für das Praktikantenprogramm mit deutschen Praktikanten in Kamerun sowie die Unterstützung kamerunischer kirchlicher Schulen.

 


 "Don Quijote"
Ein klassischer Gitarrenabend
Im Rahmen der Jazz- und Klassiktage konzertiert die Wiener Konzertgitarristin Johanna Beisteiner am Mittwoch, 18. Oktober erst­mals in Tübingen mit ihrem preisgekrönten Soloprogramm „Don Quijote“. Das Rezital ist dem 100. Todesjahr des öster­reichischen Komponisten Lud­wig Minkus gewidmet, dessen Ballettklassiker „Don Quijote“ bekannt ist für seine tempera­mentvollen spanischen Tänze sowie lyrischen Melodien und bis heute zu den beliebtesten Werken seiner Art zählt.

Johanna Beisteiner stellt in ihrer jüngsten Eigen­komposition, der „Don Quijote-Fantasie“ nach

Themen dieses Balletts, eine für das Repertoire der Gitarre außergewöhnliche Verbindung zwischen österreichischer und spanischer Musik her. Darüber hinaus sind virtuose Werke spanischer und italienischer Komponisten wie Niccolò Paganini, Francisco Tárrega, Fernando Sor, Miguel Llobet und Agustin Barrios zu hören.

Karten im Vorverkauf über www.reservix.de/vorverkaufs-stellen und an den bekannten Vorverkaufsstellen zu 14 € und an der Abendkasse zu 15 €. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Evang. Kirche Lustnau.


 

Kinderbibeltag in den Herbstferien
Am Samstag, 28. Oktober von 10 bis 16.30 Uhr fin­det ein Kinderbibeltag zum Thema „Glaube befreit!“ statt. Es geht um Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers, und es wird gesungen, gebastelt, gespielt. Der Kinderbibeltag beginnt im Gemeindehaus in Lustnau und endet am Kloster in Bebenhausen (Parkplatz). Alle Schulkinder zwischen 6 und 12 Jahren sind herzlich eingela­den.

Feste Schuhe und warme Kleidung, bei Regen auch regensichere Kleidung, die auch dreckig werden darf, sind wichtig. Es wird von Lustnau nach Bebenhausen gelaufen, die Kinder werden am Nach­mittag draußen unterwegs sein. Falls es den ganzen Nachmittag regnet, findet ein Alternativprogramm in Lustnau statt. Dann endet der Kinderbibeltag auch wieder im Gemeindehaus.

Nähere Informationen gibt es bei Gemeindediakonin Birgit Weinberger (Tel. 0 70 72/2 08 90 83, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Eine verbindliche Anmeldung bis zum        8. Oktober im Gemeindebüro (Steige 3, Tel. 8 88 41 10) unter Angabe von Alter, Klasse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse für kurzfristige Informationen ist erwünscht.

Für den Kinderbibeltag werden auch noch fleißige Helfer und Helferinnen in der Küche und im Team gesucht.

Birgit Weinberger

 

Jahreslosung 2017

Jahreslosung im Verlag am Birnbach
Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Kirchenjahr

Mit nachstehendem Link können Sie sich sehr anschaulich über den Verlauf des Kirchenjahres informieren.
https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/index.php#2016-5-0 
Die angegebenen Predigttexte können im Einzelfall von dem in diesem Gottesdienst in unserer Klosterkirche verwendeten Predigttext abweichen. Bitte informieren Sie sich in unseren aktuellen Gottesdiensthinweisen.
Wir sind bemüht, Ihnen den jeweilig aktuellen Predigttext anzubieten, können es aber aus organisatorischen Gründen nicht garantieren.

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